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Buyer Persona for b2b customer journey events

Buyer Personas for B2B Events: 5 Steps to Improve Your Visitor Marketing

Buyer personas can still rarely be found in marketing concepts for trade shows, exhibitions, conferences and other B2B events – which is a pity, in my view, and a missed opportunity.

Buyer personas are fictional characters that represent your key customer segments. Ultimately, buyer personas are the litmus test for any content marketing activity:

  • Will the (visitor marketing) bait be attractive for the fish?

When you have well crafted buyer personas, the chances of meeting your target audiences’ expectations with your content are a lot higher. At the same time, buyer personas help you transmit a better image of your event towards business target customers like exhibitors and sponsors.

In e-commerce, creating buyer personas is a common and proven marketing strategy. Buyer personas help you identify the core needs of your target audience and address them in a better way.

Let’s take a look at five steps how to craft, document and implement buyer personas for your B2B event marketing campaigns.

Click to tweet: 5 steps how to craft, document and implement #buyerpersonas for your B2B #eventmarketing http://bit.ly/1ejVib6 #eventprofs

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Outstanding Event Invitations by Email

Who said email marketing would be dead soon? Replaced by social media?

Not happening! 

In the marketing mix for events, conferences and exhibitions, email marketing and e-newsletters still play a vital role. Why is that?

  1. The subscribers list is your own property. Provided you have doble-opt-ins, of course. Your newsletter subscribers are individuals that are really interested in what you are doing and in your event. And you can run personalized campaigns!
  2. In email design, you can use your own branding and you are not limited to the restrictions that Facebook, Twitter or whoever imposes on you.
  3. With an industry average open rate of between 15%-25% (which may be higher depending on the quality of our subscriber list), every email blast gets a lot more eyeballs than any social media posting. Same is true for the click-thru-rates.
  4. Email marketing is a call-to-action medium. It can generate immediate responses and leads, so it is a sales tool – very much more so than social channels. Moreover, it allows you to design automated campaigns, based on the behavior of the recipients!
  5. Email marketing perfectly supports your content marketing strategy. In fact, it is an awesome push medium to get your content messages across – while at the same time promoting registrations to your events, your sponsors and your exhibitors.

That said, let us take a look at some case studies and what makes them so remarkable, ok? Take the best practices from all of them, put them in a blender and you’ll have your top-notch email invitation! Fasten your seat belts! Continue reading Outstanding Event Invitations by Email

Eventex Congress in Sofia casting its shadows

Sofia, Bulgaria is gearing up for the Eventex Congress, 25-26 February 2015.

In recent years, the event has become a truly international gathering of Eventprofs from a variety of countries. That is also reflected by the range of international speakers contributing to the event.

The congress has a two day program, day 1 focussing on event technology, day 2 on event marketing. I am happy to contribute with a presentation about event ticketing solutions to the program on 25 February. More about the content of my presentation can be found here on this blog.  Here’s an overview of the speakers you’ll meet at Sofia.

By the way, the event has a pretty cool website, too! Check it out by clicking on the picture below.

eventex

Look forward to meeting you in Sofia!

Graphic Recording – Eine Methode für mehr Kommunikation und Verständnis auf Veranstaltungen

Ein Gastbeitrag von Marie Jacobi, Illustratorin und Graphic Recorder, über eine spannende Methode, wie Konferenzen, Messen und Events interaktiver und nachhaltiger gestaltet werden können. Vielen Dank, Marie, für den interessanten Input!

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Können langweilige Powerpoint-Vorträge und einseitige Workshops bald der Vergangenheit angehören? Ich sage ja; mit Graphic Recording. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich selbst als Graphic Recorder tätig bin, sondern weil ich von dieser Methode überzeugt bin. Continue reading Graphic Recording – Eine Methode für mehr Kommunikation und Verständnis auf Veranstaltungen

NFC (Near Field Communication) wird Handel, Messen und Events beflügeln

Auf der diesjährigen CeBIT war NFC Near Field Communication eines der großen Themen. Knapp gesagt geht es darum, dass Handys, Ausweise, Kreditkarten etc. mit einem Funkchip ausgestattet werden, der Datenaustausch im Nahfeld (near field) ermöglicht.

Dazu gehören neben Zahlvorgängen auch Schlüsselfunktionen, Fahrkartenkauf und einiges mehr. Das Video der FAZ (klickt auf das Bild weiter unten) erläutert recht anschaulich, welche Auswirkungen NFC auf den Handel oder Dienstleistungen wie Bahnfahren haben wird.

Ich bin überzeugt, dass die Technologie früher oder später auch im Messe- und Eventgeschäft Einzug halten wird. Denn was heute noch relativ umständlich über Webadressen, Daten abtippen oder den Umweg über das Scannen von QR Codes geschieht, kann künftig einfach, schnell und ohne große IT- oder App-Kenntnisse über NFC erfolgen.

Einige denkbare Anwendungen dabei sind:

  • Ticketverkauf
  • Einlasskontrolle
  • Zugang zu bzw. Sammeln von Infos über Austeller auf Messen
  • Austausch von Kontaktdaten der Teilnehmer untereinander oder von Teilnehmern und Ausstellern. Der Anbieter Poken arbeitet schon mit genau dieser Technologie.
  • Interaktionen auf Messen
  • Feedback / Surveys
  • Networking: Auf großen Messen trifft man oft viele Leute, aber nicht unbedingt diejenigen, die man eigentlich sehen wollte. NFC kann z.B. Signale aussenden, sobald jemand, den man kennt oder kennenlernen möchte, sich in der Nähe befindet.

Gewiss finden sich noch viel mehr interessante Einsatzgebiete, sobald die Technologie weiter verbreitet ist. Google setzt sehr stark auf dieses Thema und wird entsprechend Dampf machen. In den meisten neuen Smartphones mit Android Betriebssystem wird die Technologie bereits eingebaut.

Pinterest: Die neue Sau im Eventmarketing Dorf?

Habt Ihr auch schon den Pin It Button für Euren Browser installiert? Falls ja, seid Ihr nicht die Einzigen! Falls nein, schicke ich Euch auf Wunsch gern eine Einladung.

Man könnte meinen, es bei Pinterest mit dem nächsten großen Ding zu tun zu haben, denn viele scheinen derzeit auf diesen Zug aufspringen zu wollen – mich eingeschlossen, muss ich zugeben! In den USA ist Pinterest bereits auf Rang 19 der meistbesuchten Webseiten (Quelle: alexa.com), dabei braucht man immer noch eine Einladung, um es überhaupt nutzen zu können.

Worum geht es genau?

Pinterest ist eigentlich wirklich nichts Neues. Mit dem Dienst können Nutzer all die schönen Dinge organisieren und teilen, die ihnen im Internet begegnen. Der Dienst wird verwendent, um Hochzeiten zu planen (Geschenke), das Zuhause einzurichten oder Rezepte zu sammeln. Man ordnet Bilder auf einem Pinboard an, und kann auch die Pinboards anderer Nutzer anschauen – dadurch kann man sich inspirieren lassen und neue Dinge entdecken.

Am Ende des Tages ist Pinterest also nichts anderes als ein Social Bookmarking Service… aber sehr schön gestaltet.

Dadurch entspricht der Dienst sehr genau den Anforderungen der “Generation Tablet”. Der kommerzielle Aspekt (Produkte) steht im Vordergrund, weshalb Pinterest eine wichtige Plattform für Online Shopper und dadurch für jeden ist, der seine Produkte im Internet verkaufen möchte.

Müssen wir uns als Event-Marketer mit dem Thema beschäftigen? Nun, sobald ein soziales Netzwerk Fahrt aufnimmt und eine gewisse Nutzerschaft übersteigt, sollten wir zumindest wissen, worum es geht, welche Einsatzmöglichkeiten sich bieten und verfolgen, wie sich die Plattform entwickelt.

Ich glaube, dass Pinterest besonders spannend für Messen ist, speziell für Consumer Messen (z.B. Unterhaltungselektronik, Möbel, Einrichtung, Mode). Wenn man derzeit auf Pinterest nach solchen Messen sucht, findet man noch nicht viel, aber das wird sich gewiss bald ändern.

Eine interessante Umsetzung in Zusammenhang mit einer Konferenz bietet die SXSW (Danke, Ruud, für den Link!). Dort hat man das Potenzial offenbar gut verstanden.

Hier in Deutschland dreht sich die Diskussion (wieder einmal) vorrangig um die möglichen rechtlichen Risiken eines solchen Dienstes. Es steckt wohl in unseren Genen… Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, sollte man sich schon vor Augen halten, dass es urheberrechtliche Bedenken geben kann. Allerdings würde ein Messeveranstalter ja solch einen Dienst als Service für die Aussteller anbieten, daher denke ich, dass es im Interesse der Aussteller sein sollte, einer Veröffentlichung von Bildern und Links zuzustimmen.

Habt Ihr schon Umsetzungsbeispiele aus unserer Branche gesehen? Freue mich auf Eure Hinweise!

Hier findet Ihr eine Kurzanleitung für Pinterest (Danke an Tristan von bloggingbookshelf.com!)

Social Media Marketing für Konferenzen und Messen: 10 Grundsätze

(click here for English version)

Wer heutzutage Konferenzen, Messen oder andere Events organisiert und vermarktet, kommt zweifelsohne um eine Social Media Strategie nicht umhin.

Natürlich hängt es in gewissem Maße von der Industrie ab, für die man Events organisiert, wie intensiv man sich als Veranstalter engagieren sollte, oder wieviele Resourcen man hineinstecken sollte. Klar ist jedoch, dass man soziale Netzwerke beim Messe- und Kongressmarketing nicht mehr ignorieren kann.

Unsere potenziellen Kunden sind in sozialen Netzen aktiv, und daher müssen wir als Veranstalter auch Präsenz zeigen. Wenn man es richtig macht, kann Social Media Marketing effektiver als klassische Werbung sein, denn es erlaubt den Dialog mit der Zielgruppe, der Erfolg kann gemessen werden und man erreicht Zielgruppen, die über klassische Werbung nur schwer zu erreichen wären.

Es gibt einige Grundsätze, die man beachten sollte, wenn man über eine Social Media Strategie nachdenkt. Ich habe im folgenden 10 Schwerpunkte für Social Media Event Marketing zusammengefasst, die ich für wichtig halte.

  1. Social Media ist keine klassische Werbung. Soziale Netzwerke sind kein zusätzlicher Kommunikationskanal für Marketing-Botschaften. Sie sind für die Kommunikation gemacht, für den Dialog, nicht für einseitige Monologe. Sich mit jemand über Social Media zu vernetzten ist ungefähr so, als würde man zu ihm/ihr nach Hause eingeladen. Daran sollte man sich orientieren.
  2. Hören Sie Ihren Kunden zunächst zu. Versuchen Sie herauszufinden, wie die Zielgruppe Social Media verwendet. Worüber sprechen sie? Was sind heisse Themen, welche Trends gibt es? Auf welchen Plattformen finden diese Diskussionen statt? Was kann man daraus für die Konferenz-Programmplanung lernen?  Wer sind einflußreiche Personen, und wie kann man sie dazu bekommen, dass ihnen Ihr Event “gefällt”?  Vielleicht können Sie sie auch als Moderator gewinnen?  Selbst wenn Sie noch nicht eine große Social Media Kampagne starten wollen, ist das Monitoring der sozialen Netzwerke ein guter und wichtiger Anfangspunkt. 
  3. Erst nachdenken, dann handeln. Es wird natürlich auch Kritik über Ihre Veranstaltung geäussert – aber reagieren Sie nicht über. Handeln Sie professionell und versuchen Sie so objektiv wie möglich zu sein. Bloß nicht von oben herab, das kann nach hinten losgehen. Geduld ist angesagt: Nehmen Sie Kritik ernst.
  4. Konzentrieren Sie sich auf den Nutzen der User. Geben Sie Ihrer Zielgruppe einen guten Grund, den “Gefällt mir” Button auf Facebook zu drücken, Ihnen auf Twitter zu folgen oder Ihrer LinkedIn oder XING Gruppe beizutreten. Was haben sie davon? Können sie sich mit Kollegen vernetzen, die die gleiche Veranstaltung besuchen? Können sie sich mit den Sprechern austauschen und Themen diskutieren?  Bekommen sie vielleicht finanzielle Anreize wie vergünstigten Eintritt? Kommunizieren Sie diesen Mehrwert und orientieren Sie sich immer daran.
  5. Schnelligkeit und Relevanz. Verfolgen Sie über Social Media Monitoring, was über Ihr Unternehmen und Ihre Veranstaltung auf den sozialen Netzen gesagt wird, und reagieren Sie schnell. Posten Sie immer relevante Inhalte und beachten Sie, was im Moment gerade wichtig ist. Ein gutes Beispiel war die gamescom in Köln, die im August stattgefunden hat. Soziale Netze wurden dort in quasi einer “Notfall”-Situation eingesetzt. Die Hallen waren überfüllt, und die Tore mussten kurzzeitig geschlossen werden. Der Dialog mit den Gamern, die in die Halle wollten, fand großenteils über Facebook und Twitter statt. Ich habe einen Blogpost über diese Fallstudie geschrieben.
  6. Lernen Sie von den positiven (und negativen!) Beispielen anderer. Soziale Netzwerke sind transparent, daher können Sie verfolgen, was Ihre Wettbewerber tun, was funktioniert und was nicht so gut klappt. So können Sie z.B. in die LinkedIn Gruppen Ihrer Wettbewerbs-Messen und Konferenzen eintreten, ihre Facebook Seiten und Twitter Accounts verfolgen. Es gibt viel, was Sie davon lernen können, und das wird Ihnen helfen, sich zu differenzieren.
  7. Bieten Sie Ihren Zielgruppen eine Plattform. Ermutigen Sie Ihre Kunden, Ihre Plattformen zum Networken zu nutzen, eigene Ansichten mitzuteilen, Vorschläge für das Event-Programm zu machen. Dazu ist es hilfreich, einen Event #hashtag zu kommunizieren, Diskussionen auf Facebook zu starten oder Umfragen auf Ihrem Blog zu integrieren.
  8. Vermeiden Sie Spam. Entwickeln Sie eine gute Content Strategie und einen Redaktionsplan, damit Sie sich nicht wiederholen. Konferenzen oder Messen sind hervorragende Quellen für guten und interessanten Content:  Sprecher, ihre Themen, neue Produkte, Aussteller, Produktsegmente, Rahmenprogramme, Social Events… Jede Menge guter Content!
  9. Bleiben Sie authentisch. Der/die Projektleiter(in) ist die beste Person, um über die Veranstaltung zu tweeten, posten oder auf andere Weise via Social Media zu berichten. Natürlich können Sie vierschiedene Aufgaben outsourcen, z.B. die Gestaltung von Facebook Seiten, das Einrichten eines Blogs, Video Beiträge, vor allem das Erarbeiten eines Social Media Konzepts, aber die glaubwürdigsten Inhalten kommen von den Leuten, die dem Projekt am nächsten stehen. Social Media Guidelines helfen dabei, den Mitarbeitern das nötige Handwerkszeug und Richtlinien zur Verfügung zu stellen. Social Media Training ist ein lohnendes Investment.
  10. Crossmedia funktioniert am besten. Weisen Sie in Ihrer klassischen Kampagne auf die Social Media Präsenzen hin (Broschüren, Website, email Marketing, Aussenwerbung etc.). Integrierte, crossmediale Kampagnen steigern die Verkäufe deutlich. Gerade, wenn es Ihr Ziel ist, über die sozialen Netzwerke den Dialog mit Ihren Kunden zu intensivieren und die Reichweite zu erweitern. Ihre Social Media Kanäle sollten keine Silos sein, sondern integriert in Ihre Kommunikations-Strategie.

Diese Grundsätze sind eine solide Basis für eine Social Media Event Strategie. Eine Social Media Strategie sollte die 4 Fragen des POST Ansatzes beantworten: (nach Charlene Li und Josh Bernoff):

  • People / Zielgruppe: Wen möchten Sie erreichen? Wie nutzt diese Zielgruppe soziale Netze?
  • Objectives / Ziele : Was wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten erreichen?
  • Strategie: Legen Sie erst dann ihre Content Strategie, Redaktionsplan und Taktien fest.
  • Technologie: Welche Netzwerke und Werkzeuge sind geeignet, diese Ziele zu erreichen?

Bei diesem Ansatz wird die Technologie als letztes betrachtet. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, empfehle ich die Arbeit von Bernoff/Li.

Das Buch Follow Me! gibt einen guten Überblick über Social Media Marketing. Die 10 genannten Prinzipien sind von diesem Buch inspiriert, und sie entsprechen weitestgehend meiner Erfahrung als Event-Organisator mit Social Media Marketing.