ADGAR Gala in Wien: Ein Medienpreis, alles andere als langweilig!

Am 8. März wurde der ADGAR Medienpreis in Wien verliehen – immerhin zum 28. Mal. Der Verband Österreichischer Zeitungen VÖZ zeichnet mit dem Preis besonders kreative und effektive Zeitungswerbung aus, u.a. in den Kategorien Auto und Motor, Handel, Social Advertising, kreativer Einsatz von Printwerbung und kreativer Einsatz von Online-Werbung. Als Highlight wird der Printwerber des Jahres ausgezeichnet.

Viele Messe- und Kongressveranstalter setzen auf Awards, um ihre Veranstaltungen attraktiver zu machen. Verbände nutzen Award-Galas, um ihre Mitglieder und deren Leistungen in festlichem Rahmen besonders hervorzuheben.

Aber seien wir ehrlich: Viele dieser Veranstaltungen sind für Besucher eine ziemliche Tortur! Denn das Grundkonzept ist immer gleich. Die Gewinner werden nacheinander auf die Bühne geholt, erhalten eine Urkunde und eine mehr oder weniger originell gestaltete Statue, das Ganze zieht sich oftmals über Stunden, die Besucher werden alle zwei Minuten zum Klatschen animiert…. Grässlich!

Umso mehr lohnt es sich, eine gelungene Veranstaltung einmal näher zu betrachten, und zu schauen, was man daraus lernen kann. Die ADGAR Gala im Wiener Konzerthaus war eine großartige Veranstaltung. Das Team des VÖZ versteht es, diesen Event stilvoll, unterhaltsam, kurzweilig und auch ziemlich “hip” zu gestalten.

Gratulation an Gerald Grünberger, Felicitas Moser und die Kollegen vom Verband Österreichischer Zeitungen!

Was macht den Event meines Erachtens – neben der perfekten Organisation – so besonders?

  1. Venue: Das Konzerthaus in Wien ist natürlich ein idealer Ort für eine Gala. Festlich, herrschaftlich, aber auch sehr flexibel, um solch einen Event mit ca. 600 Teilnehmern vernünftig unterbringen zu können.
  2. Choreographie: Kurt Shalaby hat für einen tollen und professionellen Ablauf der Veranstaltung gesorgt. Kurzweilige Moderationen, ein Opening Act mit einem hochkarätigen Schauspielensemble von Burg- und Volkstheater und nicht zuletzt der Showact Nouvelle Vague bildeten einen passenden Rahmen für die Auszeichnung der Preisträger.
  3. Videokunst: Die spektakulären Video-Einspieler des Medienkünstlers Martin-Daniel Thamer fand ich großartig, und sie haben einen großen Beitrag zum Gesamt-Erlebnis beigesteuert.
  4. Entertainment-Act: Ich muss wohl nicht verhehlen, dass ich ein großer Fan von Nouvelle Vague bin… Der relaxte Stil der Band, die in Wien mit einem Akustik-Set auftraten, passte toll in das Ambiente und in die Gesamtchoreographie. Zur Aftershowparty gab es dann ein Clubkonzert im Keller des Konzerthauses, etwas ganz Besonderes, was man nicht oft von dieser Band zu hören bekommt.
  5. Überleitung zum Dinner: Normalerweise würde man nach solch einer Preisverleihung den Gästen für die Aufmerksamkeit danken und sie zum Dinner bitten. Fertig. Nicht so der Voez! Es zeichnet ihr Auge für’s Detail aus, dass auch dieser eher funktionale Programmpunkt inszeniert wurde, und zwar mit einem Videoeinspieler mit den beiden verantwortlichen Köchen im Comic-Stil, die das Menü präsentierten. Chapeau! Dieser Einspieler wurde übrigens von Elmar Ranegger von Salon Deluxe produziert, der auch die Clips für die World Newspaper Week 2011 in Wien Produziert hat.

Um es mit dem Motto des Opening Acts der ADGAR Gala zu sagen: “Wie geil ist das denn!”.

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