Pinterest: Die neue Sau im Eventmarketing Dorf?

Habt Ihr auch schon den Pin It Button für Euren Browser installiert? Falls ja, seid Ihr nicht die Einzigen! Falls nein, schicke ich Euch auf Wunsch gern eine Einladung.

Man könnte meinen, es bei Pinterest mit dem nächsten großen Ding zu tun zu haben, denn viele scheinen derzeit auf diesen Zug aufspringen zu wollen – mich eingeschlossen, muss ich zugeben! In den USA ist Pinterest bereits auf Rang 19 der meistbesuchten Webseiten (Quelle: alexa.com), dabei braucht man immer noch eine Einladung, um es überhaupt nutzen zu können.

Worum geht es genau?

Pinterest ist eigentlich wirklich nichts Neues. Mit dem Dienst können Nutzer all die schönen Dinge organisieren und teilen, die ihnen im Internet begegnen. Der Dienst wird verwendent, um Hochzeiten zu planen (Geschenke), das Zuhause einzurichten oder Rezepte zu sammeln. Man ordnet Bilder auf einem Pinboard an, und kann auch die Pinboards anderer Nutzer anschauen – dadurch kann man sich inspirieren lassen und neue Dinge entdecken.

Am Ende des Tages ist Pinterest also nichts anderes als ein Social Bookmarking Service… aber sehr schön gestaltet.

Dadurch entspricht der Dienst sehr genau den Anforderungen der “Generation Tablet”. Der kommerzielle Aspekt (Produkte) steht im Vordergrund, weshalb Pinterest eine wichtige Plattform für Online Shopper und dadurch für jeden ist, der seine Produkte im Internet verkaufen möchte.

Müssen wir uns als Event-Marketer mit dem Thema beschäftigen? Nun, sobald ein soziales Netzwerk Fahrt aufnimmt und eine gewisse Nutzerschaft übersteigt, sollten wir zumindest wissen, worum es geht, welche Einsatzmöglichkeiten sich bieten und verfolgen, wie sich die Plattform entwickelt.

Ich glaube, dass Pinterest besonders spannend für Messen ist, speziell für Consumer Messen (z.B. Unterhaltungselektronik, Möbel, Einrichtung, Mode). Wenn man derzeit auf Pinterest nach solchen Messen sucht, findet man noch nicht viel, aber das wird sich gewiss bald ändern.

Eine interessante Umsetzung in Zusammenhang mit einer Konferenz bietet die SXSW (Danke, Ruud, für den Link!). Dort hat man das Potenzial offenbar gut verstanden.

Hier in Deutschland dreht sich die Diskussion (wieder einmal) vorrangig um die möglichen rechtlichen Risiken eines solchen Dienstes. Es steckt wohl in unseren Genen… Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, sollte man sich schon vor Augen halten, dass es urheberrechtliche Bedenken geben kann. Allerdings würde ein Messeveranstalter ja solch einen Dienst als Service für die Aussteller anbieten, daher denke ich, dass es im Interesse der Aussteller sein sollte, einer Veröffentlichung von Bildern und Links zuzustimmen.

Habt Ihr schon Umsetzungsbeispiele aus unserer Branche gesehen? Freue mich auf Eure Hinweise!

Hier findet Ihr eine Kurzanleitung für Pinterest (Danke an Tristan von bloggingbookshelf.com!)

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